2018 - 130 Nachrichten zum BGE
     
  28.9.2018
GVA - Akademie BGE Treffen in Linz

Die Akademie BGE beginnt mit ihrer Arbeit. Michael Saßmann und Andreas Rössler werden mithelfen die Landesorganisation Akademie BGE - Oberösterreich aufzubauen, im Gegenzug wird Karl Dittrich den Verein GVA in Burgenland und Wien vertreten.

Es soll mindestens 1x im Jahr eine gemeinsames Fest organisiert werden. Die Aktionen "Kunst für das BGE" und "BGE Wirten" sollen das BGE bekannter machen. Strategien im Bereich BGE ohne Geld wurden besprochen und sollen zukünftig gemeinsam ausgearbeitet werden. Dabei lag der Schwerpunkt bei den Immobilien. Dazu wird ein gemeinsames Projekt "Freiraum" eingerichtet. Dieses Projekt soll die Obdachlosigkeit beenden und soll Menschen in prekären Lebenssituationen, aber auch JungunternehmerInnen unterstützen, indem leerstehende Immobilien zugänglich gemacht werden.

Das Gespräch fand in freundschaftlicher Atmosphäre statt. Gemeinsam will man die leerstehenden Ressourcen für die Menschen zugänglich machen.
     
  22.8.2018
Grundeinkommens Kongress abgesagt

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Generation Grundeinkommen, Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Kongress 2018 im Sonnenhotel Hafnersee abgesagt ist. Wir haben uns entschlossen, den Kongress zum Thema Grundeinkommen auf nächstes Jahr zu verschieben und möchten uns für entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigen!
     
  14.8.2018
Gewerkschaftsfrauen treiben BGE-Diskussion voran

Die Frauen in den Gewerkschaften haben ein gutes Gespür für Notwendigkeiten und gesellschaftliche Herausforderungen. Sie bringen die Diskussion zum Grundeinkommen in den Gewerkschaften voran. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden voriges Jahr zwei entsprechende Beschlüsse gefasst – der eine in der IG BAU*, der andere von der DGB-Bundesfrauenkonferenz**.

Die Frauen der IG BAU begründen ihren Antrag wie folgt: „Es ist ein Gebot der Menschenrechte und unseres Grundgesetzes, dass jeder Mensch ein Recht auf ein Leben in Würde hat. Eine wirtschaftliche Grundsicherung, die jedem Bürger ohne weitere Bedingungen zusteht, würde dies sicherstellen.“ Sie halten es für notwendig, dass sich die Gewerkschaften zum Grundeinkommen positionieren und die Diskussion zum Grundeinkommen mitgestalten, anstatt sie anderen gesellschaftlichen Gruppen zu überlassen.
     
  13.8.2018
Akademie BGE wurde beim BMI angemeldet

Die Akademie BGE wurde heute beim BMI als Verein, vom Vorstand der Kreativfabrik angemeldet. Flyer und Plakate wurden ebenfalls vorbereitet. In den Druckwerken wird darauf aufmerksam gemacht wofür diese Akademie BGE eingerichtet wurde, nämlich für die Wissenschaft, Forschung, Bildung, sowie für Projekte und das österreichweite Netzwerk für das BGE.

Die Akademie arbeitet an dem bedingungslosen Grundeinkommen in allen seinen Formen, egal mit oder ohne Geld. Wissenschaftler, Forscher, Studenten, BGE Initiativen, Medien, Politiker, Gemeinden, Künstler und die Bevölkerung sind herzlich eingeladen mitzuwirken.

Bereits im September will man auf die Menschen mit Flyer und Plakaten zugehen. Die Homepage nimmt auch formen an.
     
  13.8.2018
Behindern Gewerkschaften den Durchbruch beim BGE?


Diskussionen rund um das bedingungslose Grundeinkommen scheinen im Angesicht der Problematiken rund um die „Flüchtlingskrise“ und andauernder Selbstbeschäftigung der Parteien etwas in den Hintergrund getreten zu sein. Doch der Schein trügt. Eine Vielzahl an Organisationen und Netzwerken arbeiten auch weiterhin sehr engagiert an einer Durchsetzung eines solchen, völlig neuen Systems, das Arbeit und Einkommen teilweise voneinander trennen soll. Welche Rolle spielen die Gewerkschaften bei der Durchsetzung bzw. einer Behinderung des BGE? Nachgefragt bei Reimund Acker, der seit 2008 im Netzwerkrat des überparteilichen Netzwerks Grundeinkommen arbeitet.
     
  12.8.2018
Hartz-IV heißt in Italien jetzt Grundeinkommen


In den letzten Wochen hat Italiens Rechtsregierung vor allem durch flüchtlingsfeindliche Maßnahmen und Sprüche der Lega-Nord-Politiker Schlagzeilen gemacht. Vor allem Innenminister Salvini sorgt so immer wieder für Schlagzeilen und präsentiert sich erfolgreich als rechter Scharfmacher. 
     
  12.8.2018
Durch die Digitalisierung die Welt verbessern 


Angefangen hat alles mit einer Zeitströmung. Gegen die Rede vom "Kampf der Kulturen" argumentierte Joana Breidenbach 2009 in "Seeing Culture everywhere", das sie gemeinsam mit dem ungarischen Autor Pál Nyíri veröffentlichte. Auf Deutsch hieß das Buch "Maxikulti", ein Titel, den der Verlag erfunden hatte, und den Joana Breidenbach so beschreibt: "Dass Kultur ein ganz fettes Etikett ist, das überall draufklebt und eine der dominanten Linsen, durch die ich versuche, die Welt zu verstehen. Statt die Welt zu verstehen durch wirtschaftliche Ungleichgewichte, statt durch vielleicht eine psychologische Mikroebene oder andere Erklärungsmuster, von denen Kultur nur eines ist."
     
  11.8.2018
Karl Dittrich legt alle Funktionen in der Partei BGE zurück


Es gab binnen kurzer Zeit Entwicklungen in der Partei BGE, die ich als Demokrat und freier Denker nicht mehr mittragen will und kann. Für mich scheint es zur Zeit eine "ein Mann Partei" zu sein. Die Akademie BGE, wie sie vom Verein Kreativfabrik wurde, wird von der Partei BGE abgelehnt und wird nun für die Partei Bündnis Grundeinkommen "BGE" eingerichtet. Es gibt auch die Überlegung die Akademie überhaupt parteifrei zu halten.

Es gab auch Zoff, weil Karl Dittrich eine Ankündigung des "Grundeinkommen Kongresses" auf der "GÖ" Seite veröffentlichte. Aber auch inhaltlich gab es immer mehr Uneinigkeit. Die "ein Themen Partei" war unter anderem ein Punkt über diesen es keine Einigung gab. Dass der Verein BGE für das Präsidium der Partei BGE entschied, zeigte dass der Verein BGE eine freie demokratische Struktur für die Partei BGE nicht möglich machte.
Auch der Vorschlag, mitwirken für Projekte zum "Grundeinkommen ohne Geld", wurde von der Partei BGE und dem Verein BGE abgelehnt.
     
 

4.8.2018

MACH MIT BEIM GRUNDEINKOMMEN VERTEILUNGSZENTRUM AUSTRIA   

 

Wir, der Verein GVA sammeln Spenden für unsere Mitglieder um ein Pilotprojekt in Österreich zu starten, um zu zeigen, wie ein Leben mit einem Grundeinkommen sein kann. Auch kostengünstiges Wohnen und Nahrung möchten wir als weitere Projekte in Angriff nehmen.

Wenn wir in nächster Zeit den Zusammenbruch des vorherrschenden Systems in Betracht ziehen, stellt sich natürlich die Frage: Was passiert mit dem vorherrschenden Geld bzw. Währungssystem? Wird es je nach Intensität des Crashs noch den üblichen Zugang zu Nahrungsmitteln und Grundversorgungen geben wie heute? Werden diese Fragen nur annähernd „negativ“ beantwortet, wird es Zeit sich Gedanken zu machen und entsprechende Projekte in Taten umzusetzen.

     
 

30.7.2018

Bedingungslos für Kinder  

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für Eltern würde ärmere Familien nicht nur entlasten. Sie hätten dann auch mehr Zeit für den Nachwuchs.

     
 

26.7.2018

Wir sind noch immer Arm

 

In Finnland testet der Staat seit 2017 ein Modell für Arbeitslose: Sie erhalten ein bedingungsloses Grundeinkommen. Juha Järvinen ist einer von ihnen. Seine Bilanz ist zwar positiv – aber sie gilt wohl nicht für jeden.

Den Umschlag mit dem Brief der Behörden lässt er geschlossen. Erst am Abend, als seine Frau Mari von der Arbeit im Krankenhaus zurückkommt, öffnen sie ihn gemeinsam. Monate später wird Juha Järvinen den Moment als Ende seines Sklavendaseins bezeichnen.

Der Brief kommt von der finnischen Sozialbehörde Kela. Sie teilt Juha mit, dass er nun Teil eines sozialen Experiments ist, mit dem sein Land Antworten auf drängende Zukunftsfragen finden will: Wie wollen wir leben und arbeiten, wenn sich ringsherum alles ändert? Wie soll der Staat dafür sorgen, dass die Bürger finanziell abgesichert sind?

     
   

26.7.2018

Gesellschaft und Grundeinkommen

 

Immer häufiger wird über ein Grundeinkommen diskutiert und das ist wichtig und gut. Dennoch höre ich solchen Diskussionen nicht mehr gerne zu. Warum? Weil immer wieder die gleichen Fragen auftauchen und diskutiert werden: Wo soll das zusätzliche Geld herkommen? Arbeiten dann noch genügend Leute? Wer macht ungeliebte Arbeit? Fragen und Ängste einer Gesellschaft, die sich über Geldverdienst und -vermögen definiert.

Autor Dr. Michael Berndt

     
 

23.7.2018

Der künstlerische Auftrag "Europa"

 

Eröffnungsveranstaltung der Europa-Tour des OMNIBUS für Direkte Demokratie auf dem Weg zum „Internationalen Forum für moderne Direkte Demokratie“ in Rom mit Götz Werner, Johannes Stüttgen, Enno Schmidt und Wolfger Pöhlmann.  Am Freitag, 7. September 2018, 20 h Akademie der Bildenden Künste München, historische Aula; Eintritt frei. 

     
 

21.7.2018

Kritik am „Frankfurter Manifest“

 

Im Ergebnis der Arbeitstagung „Digitalisierung? Grundeinkommen!“ Ende Mai 2018 wurde ein Positionspapier unter dem Namen „Frankfurter Manifest“ verfasst. Die Überschrift lautet: „Digitalisierung? Grundeinkommen! Möglichkeiten einer emanzipatorischen Gestaltung“. Das alles klingt vielversprechend, aber …

     
 

21.7.2018

Parlamentarische Versammlung des Europarates beschloss Resolution zum BGE

 

Das Grundeinkommen bzw. Bürgergeld ist eine Form der sozialen Sicherheit, die allen Bürgerinnen und Bürgern eine regelmäßige Geldsumme zur Verfügung stellt, von der sie leben können: Sie wird ‘allen Angehörigen eines politischen Gemeinwesens ohne Prüfung der Bedürftigkeit und ohne die Anforderung, einer Tätigkeit nachzugehen, persönlich ausgezahlt‘. 

Ein Grundeinkommen, das per Definition universell, personenbezogen und bedingungslos ist und ausreicht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, würde die absolute Armut bekämpfen und negative Arbeitsanreize beseitigen (da es der betreffenden Person nicht entzogen wird, wenn diese zusätzliche Einnahmen erwirtschaftet).

     
 

19.7.2018

Kulturverein Mirakel aus Sieggraben ist GÖ Partner

 

Der Verein Mirakel aus Sieggraben ist bekannt für seine Gesellschaftskritischen Veranstaltungen und Aktionen. Der Vorstand unterstützt auch die Idee eines BGE. Nun konnten wir den Verein auch als BGE Partner gewinnen und hoffen, dass es mal eine Mirakel Spektakel zum Grundeinkommen gibt.

     
 

18.7.2018

Ulrike Göking im Gespräch mit Helmo Pape  

 

Obmann des Vereins Generation Grundeinkommen in Wien. Der Verein plant ein Volksbegehren zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, Ende 2019 in Österreich auf den Weg zu bringen. Ein Crowdfunding soll die finanziellen Mittel einbringen, die für solch ein Volksbegehren notwendig sind.

     
 

14.7.2018

Partei BGE Präsidiumstreffen in Kärnten 

 

Das Präsidium der Partei BGE nimmt formen an. Das Präsidium ist von 3 auf 5 Personen angewachsen. Dazugekommen sind Jutta Müller als Geschäftsführerin und Gerhard Fischer als Referent für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.   

     
 

12.7.2018

Generation Grundeinkommen Crowdfunding

 

An alle Pioniere der Freiheit und der Gleichberechtigung! Wir starten eine ehrgeizige Kampagne, um sicherzustellen, dass alle Menschen in Österreich das Bedingungslose Grundeinkommen kennen und eine Wahl treffen können, wenn es zur Abstimmung kommt.

     
 

5.6.2018

In der Zürcher Gemeinde Rheinau soll das Grundeinkommen getestet werden 

 

Ein Jahr lang soll im Zürcher 1300-Seelen-Dorf jeder, der will, ein «bedingungsloses Einkommen» erhalten. In der Schweiz wäre es das erste Experiment dieser Art.

     
 

5.6.2018

Grundeinkommen: "Man darf Menschen nicht in Arbeit zwingen"

 

Berlins Regierender Bürgermeister will das solidarische Grundeinkommen einführen. Was Arbeitssenatorin Breitenbach (Linke) dazu sagt.

 

Berlins SPD hat sich am Wochenende für ein "solidarisches Grundeinkommen" ausgesprochen. Umsetzen müsste diesen Plan Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke). Was sagt nun die zuständige Senatorin? 

     
 

4.6.2018

Zu Besuch beim Bündnis Bedingungsloses Grundeinkommen.

 

Liebe Leute, ich war zu Besuch beim Bündnis bedingungsloses Grundeinkommen. Parteitag in Kassel. Treffpunkt: Freiraum, Samuel Beckett Wohn- und Quartiersanlage. 

Der Weit- und zu gleich Tiefblick Samuel Becketts berührt mich tief und stimmt mich ein in einen Parteitag einer kleinen – nicht nur mir – noch sehr unbekannten Partei. Mit einer wundervollen Vision und klaren Prinzipien. Ich war dort mit den Freundinnen und Freunden des bedingungslosen Grundeinkommens aus Bremen. Seit Monaten tausche ich mich mit ihnen aus und genau wie die Bremer Gruppe bin ich davon überzeugt, dass das bedingungslose Grundeinkommen politisch durchsetzbar ist.

     
 

3.6.2018

Digitalisierung? Grundeinkommen! Eindrücke von der Arbeitstagung

 

Die Arbeitstagung von Attac AG Genug für Alle, dem Netzwerk Grundeinkommen und BGE17 zeigte einmal mehr, dass es notwendig ist, sich Zeit zu nehmen und gemeinsam einzelne Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu vertiefen. Die Veranstaltung fokussierte sehr stark auf mögliche kommende Veränderungen in der Erwerbsarbeit, die weitgehend durch kapitalistisches Profitstreben bestimmt wird. Da führende Unternehmer gerade in Syllicon Valley für eine Einführung des Grundeinkommens plädieren, stellt sich die Frage, aus welchen Motiven sie es tun und ob sie unter dem Begriff das Gleiche verstehen, wie wir. Und ob ihre Macht nicht dazu beiträgt, dass wir „von oben“ mit etwas „gesegnet werden“, dass sich Grundeinkommen nennt.

     
 

3.6.2018

BGE: Eine Möglichkeit, die Auswirkungen der Digitalisierung abzufedern?

 

Die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens könnte in absehbarer Zeit einen Menschheitstraum wahr werden lassen: Nicht mehr arbeiten zu müssen, weil das intelligente Maschinen für uns erledigen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Politik dieses Thema aufgreift und zu besetzen versucht.Speziell die SPD spürt Nachholbedarf und die Chance, wieder offensiv werden zu können.

Schließlich hatte sie mit der Agenda 2010 des damaligen Kanzlers Schröder bei ihrer Stammwählerschaft fast allen Kredit verspielt. Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, brachte deshalb das Grundeinkommen in die Debatte ein, zielte aber vorrangig auf die bessere Versorgung von Langzeitarbeitslosen ab, denen seit den Agenda-Reformen nach dem Auslaufen des Arbeitslosengeldes der soziale Abstieg droht.

     
 

2.6.2018

Warum Schweizer Ideen zunehmend Weltkarriere machen

 

Es war eine radikale Idee, über welche die Schweiz am 5. Juni 2016 abstimmte. Jeder Bürger soll Geld erhalten, auch wenn er nicht dafür arbeitet. 568 905 Stimmbürger oder 23,1 Prozent sagten Ja zu diesem bedingungslosen Grundeinkommen. In der Stadt Bern lag der Ja-Anteil gar bei 40 Prozent. Zehn Jahre Vorbereitung hatten der deutsche Künstler und Aktivist Enno Schmidt, der in Basel lebt, und der Schweizer Unternehmer Daniel Häni gebraucht, um die Initiative zur Abstimmung zu bringen.

     
 

2.6.2018

So soll dereinst das bedingungslose Grundeinkommen finanziert werden

 

Ende Jahr startet die Unterschriftensammlung für eine Finanzsteuer, die heutige Steuern ersetzen soll. Idee der Initianten ist eine Mikrosteuer, die auf sämtlichen bargeldlosen Zahlungen erhoben werden soll. 

     

30.5.2018

BGE in den Landtag wählbar!

 

Das bedingungslose Grundeinkommen ist auch bei der Landtagswahl in Hessen am 28.10.2018 wählbar.

     
 

30.5.2018

In Kanada wird das bedingungslose Grundeinkommen erprobt und diskutiert

 

Vom 24. Mai bis zum 27. Mai 2018 tagte der Kongress zur „North American Basic Income Guarantee“ (NABIG) in Ontario, Kanada. Viele bekannte kanadische und amerikanische Politiker und Unternehmen tauschten sich hier über Themen rund um das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens aus. Experimente wagen: In Kanada wird das bedingungslose Grundeinkommen erprobt und diskutiert.

     
 

28.5.2018

Was Erich Fromm vor 50 Jahren über das BGE schrieb, ist aktueller denn je  

 

Wusstet ihr, dass der weltberühmte Sozialpsychologe Erich Fromm schon vor einem halben Jahrhundert über das Grundeinkommen nachdachte? Als wir den unbekannten Text gelesen haben, konnten wir gar nicht glauben, dass er so alt ist. Denn Fromm führt darin prägnant, kritisch und mit erstaunlicher Klarheit ins Herz der Grundeinkommensidee. Deswegen veröffentlichen wir ihn hier.

"Dieser Beitrag befasst sich ausschließlich mit den psychologischen Aspekten eines garantierten Einkommens, mit dessen Wert, seinen Risiken und mit den menschlichen Problemen, die dabei entstehen können. Für ein garantiertes Einkommen für alle spricht in erster Linie, dass die Freiheit des Einzelnen auf diese Weise entschieden erweitert werden könnte.

     
 

28.5.2018

Wichtige Diskussion zur Pflege in Deutschland  

 

UND ES ZEIGT SICH, WIE DRINGEND WIR DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN BRAUCHEN.

     
 

28.5.2018

Videodokumentation der BGE-Arbeitstagung

 

Wir werden zeitnah eine vollständige Videodokumentation der BGE-Veranstaltung unter YouTube Kanal digiBGE online stellen. Unser Ziel ist es, eine möglichst transparente offene Dokumentation allen zur Verfügung zu stellen, die an der Tagung nicht teilnehmen konnten. Sie dient auch als Mediathek und Quelle für alle, die sich intensiv mit dem Thema BGE und Digitalisierung, insbesondere Arbeit 4.0, informieren wollen. Besonders letzteres nicht aus der Sicht von Arbeitgebern, Unternehmensverbänden und Parteien. Wir folgen damit einem Wunsch, der bei der Arbeitstagung häufig eingefordert wurde. Digitale-Plattformen müssen die Vielfälligkeit einer Gesellschaft zum Ausdruck bringen und dürfen nicht von global agierenden Unternehmen vereinnahmt und einseitig, im Interesse ihrer wirtschaftlichen Ansprüche und Zielsetzungen, interpretiert oder sogar manipuliert werden.

     
 

27.5.2018

Wie ein bedingungsloses Grundeinkommen aussehen müsste   

 

Ich bin nun wahrlich kein Anhänger sozialromantischer Fantasien, aber die ablehnende Haltung vieler linker und rechter Kreise gegenüber dem „bedingungslosen“ Grundeinkommen kann ich nicht nachvollziehen. In meinen Augen wäre es die fairste Variante, alle Bürger in Deutschland gleichzustellen, und es würde jedem Einzelnen die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung geben, die ich für richtig und wichtig halte. Das „bedingungslose“ Grundeinkommen sehe ich eher als ein liberales Erfolgskonzept für die freie Marktwirtschaft.

     
 

26.5.2018

Wer will findet Wege – ein schrittweiser Paradigmenwechsel 

 

Die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland könnte auf verschiedenen Wegen erfolgen, mit entsprechend unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Zunächst einmal kann man zwei grundsätzlich verschiedene Wege der Einführung unterscheiden, ganz unabhängig davon, welche Art oder Gestaltung von Grundeinkommen gewünscht wird.

     
 

25.4.2018

Siegburger Soziologieprofessor plädiert für Grundeinkommen

 

Siegburg - Wie könnte ein gutes Leben für alle aussehen? Diese Frage hat Michael Opielka schon früh umgetrieben. Einen wichtigen Impuls gab ihm das Buch „Haben oder Sein“, in dem der Psychoanalytiker Erich Fromm die Idee des Grundeinkommens erörtert.

Beim Gang durch die Altstadt von Tübingen, wo Opielka Anfang der 80er Jahre studierte, hatte er eine intuitive Einsicht: „Ich war mir auf einmal absolut sicher, dass diese Idee richtig ist“, sagt der Soziologieprofessor heute. Damals hatte er bereits in einem Kibbuz gearbeitet und als angehender Diplom-Erziehungswissenschaftler seine erste Forschungsarbeit darüber geschrieben: „Seele in guter Gesellschaft“.

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25.4.2018

Grundeinkommen vor dem Aus

 

Die ganze Welt hat auf Finnland geschaut. Keine Linkspartei, sondern ausgerechnet der Ex-Großunternehmer und rechtsliberale Ministerpräsident Juha Sipilä von der Zentrumspartei genehmigte 2016 ein umfangreiches Experiment zum bedingungslosen Grundeinkommen. Seine Partei hatte diese Forderung schon lange im Programm. Die staatliche Versicherungsanstalt Kela wurde damit beauftragt, das Pilotprojekt durchzuführen. Nun könnte es zu Ende gehen.

     
 

24. und 25.4.2018

BGE Parteienbesprechung in Kärnten

 

Am 24.4  kam es in Feistritz/Drau zu einer Aussprache der Parteiengründer Matthias Supersberger und Karl Dittrich. Beide gründeten jeweils eine BGE Partei innerhalb der letzten 7 Monate. Das Gespräch führte zu einen guten Konsens. Beide Parteien werden bestehen bleiben. Die BGE Partei wird bereits 2019 zur Europa Wahl antreten. Die Partei Bündnis Grundeinkommen hat noch nicht vor zur Wahl anzutreten, fühlt sich als politische BGE Partei gut aufgestellt und dient der Wahlpartei gleichzeitig als politische Akademie.

 

Am 25.4. gab es auch ein Treffen der Vereine Kreativfabrik (Arbeitsgruppe Grundeinkommen Österreich) und den Verein BGE der seinen Sitz in Kärnten hat. Das Treffen fand in Paternion in einer freundlichen Stimmung statt. Der Verein BGE präsentierte seine vorhaben bezüglich der BGE Partei. "GÖ" präsentierte das Projekt "GoG" Grundeinkommen ohne Geld. Die Partnerorganisationen werden sich sicher öfter treffen und gemeinsam Aktionen starten.

     
 

24.4.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen: "Frauen wären nicht mehr so benachteiligt"

 

Götz Werner kommt gut gelaunt ins Lokal "Deponie No. 3" in Berlin-Mitte. Er selbst hat BRIGITTE WIR überlassen, wo das Interview geführt wird. "Da richte ich mich nach Ihnen. Ich bin ja dankbar, wenn ich über das Grundeinkommen reden darf. Da nehme ich mir auch so viel Zeit, wie Sie mich ertragen. Ich würde für diese Idee bis zum Ende der Welt gehen", hat er gesagt.

     
 

23.4.2018

“Die Arbeit des Menschen ist unantastbar”

 

Meera Zaremba, Campaignerin bei Mein Grundeinkommen e. V., bringt es auf den Punkt: “Ein gesundes Verhältnis zur Erwerbsarbeit erfordert existentielle Sicherheit” Laut Studien werden 47% der bestehenden Jobs in den kommenden 25 Jahren wegfallen. Das Problem: Wir definieren uns über Arbeit. Von wegen “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” “

Die Arbeit des Menschen ist unantastbar” sei unsere Maxime, meint sie. Die Mentalität der Vollbeschäftigung als Allheilmittel führe zu einem absurden Arbeitsfetisch, der nicht den Sinn der Beschäftigung hinterfrage.

     
 

22.4.2018

Freibier für alle 

 

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) hat so viele Freunde gewonnen, dass man meinen könnte, es sei das neue Opium des Volkes

Wie bei dem alten, der Religion, verwenden die meisten Gläubigen recht fragwürdige Annahmen: Anschauen kann man sich einige von ihnen in dem Film "Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen", der die scheinbar beste Idee seit dem Faustkeil eifrig bewirbt.

     
 

21.4.2018

Über Sinn und Unsinn des Bedingungslosen Grundeinkommens 

 

Brauchen wir ein Grundeinkommen? Na klar, sagen wir. Nein, sagen andere. Unser Micha wird gemeinsam mit Juha Järvinen, Teilnehmer Grundeinkommen-Experiment in Finnland, und Beate Müller-Gemmeke, Abgeordnete der Grünen im Bundestag, über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutieren.

     
 

21.4.2018

Warum wir ein Grundeinkommen brauchen - Interview mit Katja Kipping 

 

Warum wir ein Grundeinkommen brauchen. Darüber sprechen wir beim taz.lab mit Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

     
 

21.4.2018

560 Euro im Monat – einfach so

 

Wo die Schlagworte Arbeit und Zukunft fallen, da ist die Debatte um ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) nicht weit. In Deutschland ist das unter der der großen Koalition kaum vorstellbar. In Finnland ist man da schon weiter und verloste ein BGE an einige finnische Bürger. Einer der glücklichen Auserwählten war Juha Järvinen – im Rahmen der taz lab-Veranstaltung „Fangen wir mal klein an – Über Sinn und Unsinn des Bedingungslosen Grundeinkommens“ berichtete er über seine Erfahrungen mit zusätzlich 560 Euro im Monat.

In der von Wirtschaftsjournalist Hannes Koch moderierten Runde saßen auch Beate Müller-Gemmeke, Bundestagsabgeordnete der Grünen und Michael Bohmeyer, Gründer von Mein Grundeinkommen e.V., einem Verein, der bereits 800.000 Mitglieder hat und regelmäßig ein BGE in Höhe von 1.000 Euro pro Monat verlost. 159 haben schon gewonnen, darunter auch Obdachlose und Kinder. „Ich bedauere das sehr, dass wir da wieder vier Jahre verlieren“, kritisierte Bohmeyer die aktuelle Bundesregierung. Er wolle „Stück für Stück Beweise sammeln, dass uns das BGE nicht umbringt, sondern die Gesellschaft Stück für Stück voranbringt“. Ein Vorteil sei, dass durch das BGE vielen Menschen Existenzängste genommen würden. Finanzieren würde Bohmeyer das BGE über Umverteilungsmodelle.

     
 

20.4.2018

Auf der Suche nach dem nächsten großen Ding    

 

Vorbild Silicon Valley: Berlin schickt sich an, Start-up-Städten wie London oder Tel Aviv den Rang abzulaufen. Schon heute ist die Szene ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Stadt. Doch diese nutzt das Potenzial zu wenig.

Schärfer könnte der Kontrast in Berlin-Siemensstadt kaum sein. Draußen vor den Toren des Dynamowerks hält eine Gruppe von Arbeitern eine Mahnwache ab für den Erhalt ihrer Jobs. Drinnen in einer der alten Industriehallen präsentieren junge Existenzgründer Projektideen der Digitalwirtschaft. Draußen stößt die schöne neue Arbeitswelt drinnen auf Unverständnis.

     
 

20.4.2018

IG-BAU-Frauen starten am 1. Mai eine Umfrageaktion zum Grundeinkommen    

 

„Stell dir vor, Du erhältst monatlich ein Bedingungsloses Grund­ein­kommen in Höhe von 1.100 Euro netto.“ Mit diesem Satz beginnt die Umfrage der IG-BAU-Frauen zum Grundeinkommen (Fragebogen BGE als PDF-Dokument). Die Aktion startet am 1. Mai an den Ständen der Gewerkschaft. (Wenn andere die Umfrage nutzen, was ausdrücklich erwünscht ist, bitte die ausgefüllten Fragebögen an die angegebene Adresse übermitteln.)

Die Bundesfrauensekretärin der IG BAU, Sylvia Honsberg, legt ihre Argumente für ein Grundeinkommen in einem Video dar.

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18.4.2018

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter machen mobil fürs Grundeinkommen   

 

Am 14. April trafen sich in Hannover über 20 Gewerk­schafter­innen und Gewerkschafter, die ein Grundeinkommen befürworten. Sie kamen aus dem Norden, Süden, Westen und Osten der Bundes­republik, um sich über die Situation in ihren Gewerkschaften und im Gewerkschaftsdachverband (DGB) auszutauschen und zu vernetzen. Das Netzwerk Grundeinkommen unterstützte dieses Treffen.

     
 

18.4.2018

"Das solidarische Grundeinkommen ist nur ein Anfang"  

 

Wie soll es weitergehen mit der SPD? Bei einer Debatte darüber am Dienstagabend in Berlin waren sich zwei Berliner Politiker überraschend einig: der GroKo-Kritiker und Juso-Chef Kevin Kühnert und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. 

250 Genossen an einem Werktag, abends bei bestem Wetter im schmucklosen Tagungssaal. Der Neustart ihrer Partei treibt die Mitglieder um. Doch die Meinungen gehen auseinander, wie SPD sich künftig aufstellen muss. "Alles muss auf den Prüfstand, sowohl Programmpunkte als auch Personen," fordert eine Genossin. "Mehr Kontroverse mit dem politischen Gegner", meint ein anderer.

     
 

18.4.2018

Projekte in Berlin, Brasilien und Namibia zeigen, wie Grundeinkommen funktioniert

 

In Finnland probiert der Staat das Bedingungslose Grundeinkommen aus. Auch in Berlin gibt es eine Initiative. Doch das sind bei weitem nicht die einzigen Experimente: Eva Douma zeigt in ihrem Buch „Sicheres Grundeinkommen für alle“ , wie das Bedingungslose Grundeinkommen funktionieren kann. Täglich den neuesten Finanzen Newsletter per E-Mail?

Nicht alle Experimente zu einem Grundeinkommen werden durch den Staat organisiert und realisiert. In einigen Ländern – wie unter anderem auch in Deutschland – haben Privatpersonen begonnen, kleinere Projekte auf Spendenbasis zu realisieren. Verbunden ist damit die Hoffnung, politische Vorbehalte abzubauen und letztlich die politische Entscheidungsfreude zugunsten solcher Experimente zu befördern.

     
 

17.4.2018

Wider den Arbeitsfetisch

 

Roboter nehmen uns die Arbeit ab: 47% in den nächsten 25 Jahren, sagt eine Studie der Oxford-Universität. Es könnte ein Grund zur Freude sein: Endlich Zeit den Klimawandel zu stoppen, die Eltern zu pflegen und Kunst zu schaffen. Aber nein, in unserer Industriekultur wird eine solche Zukunft als Bedrohung gesehen.

     
 

17.4.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen: Ist es falsch für Arbeit bezahlt zu werden?

 

Gesichertes Einkommen auch ohne Erwerbstätigkeit – das soll ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen. Die Meinungen darüber gehen jedoch stark auseinander.

     
 

16.4.2018

Kipping: Müller-Vorschlag zu Hartz IV ist „Etikettenschwindel“

 

Linken-Vorsitzende Katja Kipping befürwortet Michael Müllers Vorschlag für ein solidarisches Grundeinkommen – hat aber einen anderen Ansatz. Auf einer Diskussion stellt sich der Regierende dem Vorwurf.

Deutschland diskutiert über Hartz IV. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (53, SPD) hat sich mit einem solidarischen Grundeinkommen in die Debatte eingemischt. Linken-Vorsitzende Katja Kipping (40) aber will ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Der Linken-Abgeordnete Sebastian Schlüsselburg (35) hat beide am Montagabend in das Theater an der Parkaue (Lichtenberg) eingeladen – zur Diskussion Müller versus Kipping.

     
 

16.4.2018

Eine Diskussion mit Hindernissen: Das Grundeinkommen

 

Die Debatte zum bedingungslosen Grundeinkommen ist geprägt durch viele Missverständnisse, vor allem in der Kritik am BGE. Auch Michael Wendl, der von einer »neoklassischen Utopie« spricht, bildet da keine Ausnahme. Eine Replik.

     
 

15.4.2018

Grundeinkommen: Feldversuch in Flensburg?

 

Ronald Blaschke ist Mitgründer des deutschen „Netzwerks Grundeinkommen“ und des europäischen Netzwerks „Unconditional Basic Income Europe“. Er hat mehrere Bücher* zum Grundeinkommen mit heraus gegeben sowie unzählige Beiträge zu den Themen Grundeinkommen, Armut und Wachstumskritik veröffentlicht.

 

Bei seinem Besuch am Donnerstag verschaffte der Referent zunächst einen Überblick über die Eckpunkte des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE). Dieses würde einen flexiblen Grundbetrag für alle Einwohner beinhalten. Die Linke Flensburg formuliert es wie folgt: „Dieser Betrag müsse sich an den aktuellen Lebenshaltungskosten orientieren. Arbeitszwang oder gar Sanktionen seien in dem Konzept nicht vorgesehen.

     
 

15.4.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen für die USA

 

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen: In zwei Jahren geht das Rennen um das US-Präsidentschaftsamt in eine neue Runde. Und bereits jetzt bringt sich ein Bewerber gegen Donald Trump in Stellung - mit einer interessanten Idee.

     
 

14.4.2018

Umfrage zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen

 

Studienarbeit zum Thema ‚Bedingungsloses Grundeinkommen‘ unterstützen. Wir sind Studentinnen der Hochschule Mannheim im Studiengang ‚Soziale Arbeit' und forschen im Rahmen unseres semesterübergreifenden Seminars unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Ch. dos Santos-Stubbe. Der folgende Fragebogen dient der Erhebung von Daten, die sich auf das „Gedankenexperiment“ ‚Bedingungsloses Grundeinkommen‘ beziehen. 

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14.4.2018

Das Grundeinkommen – eine linke Idee?

 

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es sich beim Grundeinkommen um eine linke Idee handelt. Aber ein Disput zwischen den beiden Linken-Politikerinnen Edith E. Preiss und Erika Maier lässt Zweifel daran aufkommen, ob man innerhalb der Partei Die Linke dieses Bauchgefühl teilt.

„Eine linke Idee“ titelt Edith E. Preiss und reagiert damit auf einen von Erika Maier geschriebenen Beitrag, in dem sie unter dem Titel  „Der Mensch braucht Arbeit“ begründen möchte, warum das bedingungslose Grundeinkommen kein linkes Projekt ist. Nun kann man das Ganze als wissenschaftliche Haarspalterei abtun, aber ich denke, dass sich hierin wichtige Überlegungen verbergen, die in der Argumentation für ein BGE sehr von Nutzen sein können.

     
 

14.4.2018

Philippe Van Parijs über Wege zum Bedingungslosen Grundeinkommen

 

Philippe Van Parijs gehört zu den Ökonomen, die schon sehr früh die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) vertreten haben. In diesem Interview macht er Vorschläge dazu, mit welchen konkreten Schritten man es einführen könnte.

Einige davon werden auch bei Grundeinkommens-Befürworter_innen auf Kritik stoßen. Und zwar vor allem der Vorschlag, zunächst mit einem kleinen, nicht existenzsichernden BGE anzufangen. Sein Argument dafür ist nachvollziehbar: Eine bedingungslos an alle Menschen ausgezahlte Summe in Höhe von 300 oder 400 Euro im Monat ist natürlich eher durch Bürokratie-Abbau und Umwidmung bestehender Sozialleistungen finanzierbar, als ein BGE von 1.000 oder gar 1.500 Euro. Es wäre daher kein so großes volkswirtschaftliches Experiment.

     
 

13.4.2018

Warum Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)?

 

Das BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger, unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage, eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Das ist kein Widerspruch zum Grundgesetz, Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Somit hat jede Person in Deutschland Anspruch auf Sicherstellung ihres Existenzminimums. Dafür lohnt es sich weiter zu streiten.

     
 

13.4.2018

Meera Zaremba: „Der Sinn von Grundeinkommen ist, dass du mal durchatmest.“

 

Was würdest du tun, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre? Wir haben Meera Zaremba von dem Projekt Mein Grundeinkommen e.V. getroffen. Im zweiten Teil des Interviews geht es um die Vision hinter dem Verein, der als Experiment gestartet ist und nun eine Dauerkampagne mit politischer Aussage ist. Wir sprechen über existentielle Entspannung und wie sich das Leben verändern würde, wenn man bedingungslos das tun kann, was einem wichtig ist – ohne Rechtfertigung.

     
 

13.4.2018

Was ist eigentlich Arbeit?

 

Wir alle kennen diesen Smalltalk: “Und was machst du so?”. Fast immer bezieht sich die Frage direkt auf unseren Job oder unsere Ausbildung. Bei vielen von uns ist der Beruf so stark Teil der eigenen Identität, dass wir uns nicht nur darüber definieren, sondern auch Andere danach bewerten. Grundeinkommen hinterfragt diese Vorstellung und macht nicht nur unbezahlte Arbeit sichtbar und anerkannt, sondern ermöglicht uns ein neues Verständnis von Arbeit, das uns motiviert und Selbstbewusstsein gibt.

     
 

13.4.2018

150 Kilometer fürs Grundeinkommen Protestmarsch nach München

 

Gabi Grundl (59) aus Tattenberg bei Deggendorf hat acht Kinder großgezogen, sich um ihren schwerbehinderten Enkel gekümmert, ein Leben lang gearbeitet – teilweise in drei Jobs gleichzeitig. Doch was bleibt ist Hartz IV. Seit Monaten wartet sie darauf, dass ihre Rente genehmigt wird. Nun hat sie die Nase voll. Um sich für bedinungsloses Grundeinkommen einzusetzen, legt sie einen Gewaltmarsch hin – vom niederbayerischen Deggendorf bis nach München. Ihr Ziel: der Marienplatz.

     
 

13.4.2018

“Ich hab einfach keinen Bock mehr!”

 

Warum sich Grundeinkommens-Gewinnerin Manuela (60) eine Veränderung der Arbeitswelt wünscht.

     
 

13.4.2018

Dell-Chefin Albiez: «Grundeinkommen unvermeidlich»

 

Dell-Deutschlandchefin Doris Albiez sieht im Zuge der Digitalisierung große gesellschaftliche Umwälzungen bevorstehen. Das bedingungslose Grundeinkommen soll ernster genommen werden.

     
 

13.4.2018

Gerechtes Grundeinkommen?

 

GIBT ES IN UNSERER GESELLSCHAFT EINEN »KONSENS«? Dieser müsste ja irgendwie erfragt werden. Mittels Volksabstimmungen? Jedenfalls wäre die Aussage, es gäbe einen Konsens, dass »jeder nach seinen Möglichkeiten einen wirtschaftlichen Beitrag« zu leisten hätte, erst einmal nur eine Behauptung, die zu belegen ist.

     
 

12.4.2018

Heilung für eine schwärende Wunde

 

Hartz IV ist seit über zehn Jahren die schwärende Wunde der deutschen Wirtschaftspolitik. Wohl keine andere Maßnahme hat Politik und Gesellschaft derartig polarisiert. Es geht um das Arbeitslosengeld II, das an Langzeitarbeitslose nach einem Jahr Arbeitslosigkeit gezahlt wird. Hier hatten Reformen im vergangenen Jahrzehnt einen fundamentalen Bruch mit der Vergangenheit hervorgerufen, dessen politische und ökonomische Wirkungen bis heute nachhallen. Der für viele schmerzhafte Bruch bestand darin, dass das Arbeitslosengeld für Langzeitarbeitslose anders als bei der zuvor gültigen Arbeitslosenhilfe in keiner Weise mehr an das letzte Einkommen gekoppelt war, sondern ein Pauschalbetrag gezahlt wird, der sich nach einem errechneten Mindestbedarf richtet.

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12.4.2018

Wie funktioniert das bedingungslose Grundeinkommen?

 

Was ist das Grundeinkommen? Jeder Bürger – egal ob arm oder steinreich - bekommt einen monatlichen Betrag - gerechnet wird aktuell mit 1000 Euro - vom Staat. Statt Leistungen wie Kinder- oder Arbeitslosengeld zu bekommen, gibt es nur diesen Betrag - dafür für alle. Auch für Arbeitnehmer, Unternehmer, Selbstständige. Wie läuft die Finanzierung? Finanzieren wollen die Experten das Projekt mit einer höheren Besteuerung: 50 Prozent vom Gehalt, Dividenden und Aktiengewinnen gehen an den Staat. 

     
 

12.4.2018

Katja Kipping zu Hartz IV und Grundeinkommen

 

BONN. Die Linken-Parteivorsitzende Katja Kipping hält nichts von Hartz IV und wirbt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Das solidarische Grundeinkommen hingegen bezeichnet sie als Mogelpackung. Mit ihr sprachen Joshua Bung und Dennis Scherer.

     
 

12.4.2018

Offener Brief an BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

Der Netzwerkrat des Netzwerks Grundeinkommen hat am 10. April 2018 einen offenen Brief an die Bundesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Annalena Baerbock und Robert Habeck, und an die Teilnehmenden des Startkonvents zum Grundsatzprogramm der Partei gesandt. 

     
 

11.4.2018

Selbstverwirklichung durch Grundeinkommen

 

Kürzlich hat der Gründer der Drogeriemarktkette dm in einer Talkshow wieder einmal seine Vorstellungen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) erklärt. Sein Vorschlag ist bekannt und er wird nicht müde, diesen medial zu verbreiten. Dennoch ist es immer wieder erstaunlich, wie reflexartig auf seine Argumente reagiert wird. In der Talkshow wurde neben den üblichen Bedenken die Frage der Gerechtigkeit diskutiert. Es wurde behauptet, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht gerecht sei. Götz Werner antwortet darauf, dass das BGE ein Menschenrecht sei und bezieht sich auf unsere Verfassung. Außerdem sei Arbeit grundsätzlich nicht zu bezahlen. Wie ist das zu verstehen?

     
 

11.4.2018

Traum vom Bedingungslosen Grundeinkommen: Bedingungslos tückisch  

 

Der immer härtere Konkurrenzkampf macht vielen zu schaffen. Mehr und mehr Menschen glauben, die Lösung zu haben: Ein bedingungsloses Grundeinkommen soll her. Doch wäre dies unter heutigen ökonomischen Bedingungen überhaupt machbar? Eine kritische Betrachtung.

     
 

10.4.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen: Warum Arbeitslosigkeit kein Problem ist

 

Was würdest du tun, wenn du im Lotto gewinnst? Und was, wenn du jeden Monat einfach 1000€ zur freien Verfügung hast? Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens scheint manchen fast unheimlich, ist aber sehr vielversprechend. Vergleicht man die Arbeitslosenquote in Deutschland und Portugal fällt einem zunächst nichts besonderes auf. In Portugal liegt sie bei 7,8% in Deutschland bei 3,6% (Stand Dez. 2017). Auch die Entwicklung seit 2013 ist in beiden Ländern regressiv. Ok, in Portugal ist sie mehr als doppelt so hoch, aber rechnet man die absoluten Zahlen aus, sieht Deutschland mit knapp 3 Millionen gegen 800.000 Portugiesen wieder ziemlich schlecht aus. Oder?

     
 

10.4.2018

Jede Menge Geld ohne Arbeit?

 

Schritt für Schritt zeigt sich in Christian Tods Dokumentation, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen wahrscheinlich mehr Probleme lösen als aufwerfen würde.

     
 

10.4.2018

Grundeinkommen: Kann die Utopie in absehbarer Zeit realisiert werden?

 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen - was für die meisten noch nach ferner Zukunftsmusik klingt, wird vielerorts bereits auf seine praktische Anwendung hin erforscht und getestet. Die abendfüllende Doku «Komm Komm Grundeinkommen» (im Original «Free Lunch Society») des österreichischen Regisseurs Christian Tod nimmt das Konzept genauer unter die Lupe und fragt nach, ob das nahezu utopisch anmutende Projekt in absehbarer Zeit realisiert werden kann. Arte zeigt den spannenden Film zu später Stunde.

     
 

10.4.2018

Götz Werner: Das Grundeinkommen ermöglicht Arbeit 

 

Wenn es so etwas wie den Markenkern der SPD gibt, dann ist es die Sozialpolitik. Jedenfalls hat das Selbstverständnis der Partei seit jeher viel mit gesellschaftlichem Ausgleich, mit Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu tun. Viele SPD-Mitglieder sehen deshalb die Arbeitsmarkt-Reformen unter Kanzler Gerhard Schröder als Verrat an den Ideen der Sozialdemokratie. Bis heute haben sie ihm die "Hartz-Gesetze" nicht verziehen.

     
 

10.4.2018

Wie Hartz-IV-Alternativen im Ausland funktionieren

 

Deutschland diskutiert über ein Ende von Hartz IV. Andere Länder experimentieren längst mit Alternativen. Drei Beispiele, die zeigen, welche Modelle auch in Deutschland eine Zukunft haben könnten.

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9.4.2018

“Wir hören nicht auf, Jobs zu erfinden, die keiner braucht”

 

Der niederländische Journalist und Historiker Rutger Bregman ist Verfechter der 15-Stunden-Woche und des Bedingungslosen Grundeinkommens. Sein Bestseller “Utopien für Realisten” macht deutlich, dass es radikale Ideen braucht, um die großen Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Im Interview mit Mein Grundeinkommen erklärt er, warum unser Verständnis von Arbeit ein Update braucht und weshalb das Bedingungslose Grundeinkommen die beste Arbeitspolitik ist, die es gibt.

     
 

9.4.2018

„…eine Antwort, die Menschen nicht nur mit Geld abspeist…“

 

Aargauer Zeitung: „Das bedingungslose Grundeinkommen ist für Sie ein Teil einer Horrorvision? Wenn es stimmt, dass die Digitalisierung unsere Wirtschaft grundlegend verändert, kann ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht die Antwort sein. Nicht die Antwort von einer Branche wie unserer, die unternehmerisch denkt und handelt. Und es ist nicht die Antwort, die die Menschen zufriedenstellt. Arbeit ist viel mehr als nur Einkommen. Es ist auch Lebensinhalt. Man leistet einen Beitrag, erreicht zusammen mit anderen Menschen etwas. Ich wollte eine Antwort, die die Menschen nicht nur mit Geld abspeist. Wer arbeiten will, soll arbeiten können.“

     
 

9.4.2018

Babylonische Sprachverwirrung

 

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, beklagt sich ständig über Fake News, der von ihm propagierte „Polit-Sprech“ des „solidarischen Grundeinkommens bevorzugt eine andere semantische Variante, die babylonische Sprachverwirrung. Ein bibelfester Sozialdemokrat müsste aus der Genesis wissen, dass ein gegenseitige Kommunikation nicht mehr erlaubendes Sprachengewirr den Turmbau von Babel verhindert hat. Babel erinnert ohnehin an die Errichtung des Spottflughafens (BER), wo Müller seit gut zwei Jahrzehnten mitdilettiert. Der Ausgang des in der ganzen Welt belächelten Experiments ist offen, ein Lufthansa-Vorstand rechnet mit Abriss.

     
 

9.4.2018

Das bedingungslose Grundeinkommen vs. solidarisches Grundeinkommen

 

Laut dem Tagesspiegel fordert Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ein monatliches solidarisches Grundeinkommen i. H. v. 1.500 Euro für Langzeitarbeitslose. Dies würde laut den Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums bedeuten, dass man Anspruch auf ergänzenden Hart-IV-Leistungen von bis zu 84 Euro hätte.

     
 

6.4.2018

"Lösung für die Probleme armer Leute"

 

Hartmut Pelzers Gründe für ein Grundeinkommen: Die bestehenden Systeme der sozialen Sicherung, zum Großteil finanziert durch Sozialabgaben aus versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen, können ihre Aufgabe immer weniger erfüllen. Bedürftige fallen oft durch das Raster der Sozialgesetze oder nehmen ihre Ansprüche aus Scham oder Unwissenheit nicht wahr.

     
 

6.4.2018

Jede Menge Arbeit

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat ein „solidarisches Grundeinkommen“ für gemeinnützige Tätigkeiten von Langzeitarbeitslosen vorgeschlagen. Begrifflich lehnt er sich dabei am „bedingungslosen Grundeinkommen“ an – formuliert aber eine Alternative, die Arbeit weiter zur Bedingung von Einkommen macht.

     
 

6.4.2018

Warum auch Millionäre ein Recht auf das bedingungslose Grundeinkommen haben

 

Das bedingungslose Grundeinkommen wird kontrovers diskutiert. Zu den prominentesten Anhängern gehört der Gründer der Drogeriemarkt-Kette dm, Götz Werner. In seinem Buch "Einkommen für alle" fordert er die Einführung und erklärt, wie es machbar wäre. FOCUS Online veröffentlicht einen Auszug.

     
 

6.4.2018

Grundeinkommen: Finnland macht den Praxistest

 

Stockholm – Berlins sozialdemokratischer Bürgermeister Michael Müller hat mit seiner Forderung nach einem solidarischen Grundgehalt von 1500 Euro brutto eine Debatte in Deutschland über das Für und Wider einer solchen Maßnahme losgetreten.

Sie könnte den Sozialstaat und gängige Prinzipien vom Fördern und Fordern grundlegend umkrempeln. In Finnland hat ausgerechnet der bürgerliche Ministerpräsident und Ex-Großunternehmer Juha Sipilä bereits Anfang 2017 das Grundeinkommen testweise für zwei Jahre eingeführt. Dies, obwohl Finnland tief in einer Wirtschaftskrise steckte.

     
 

5.4.2018

Markus Lanz - Grundeinkommen 

 

Zu Gast sind Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Ex-Manager Thomas Middelhoff, Autor Michalis Pantelouris und Unternehmer Götz Werner

     
 

5.4.2018

10.000 Euro zum 25. Geburtstag – für jeden! Warum das keine Utopie ist

 

In England hat ein Thinktank vorgeschlagen, allen Briten ab dem 25. Lebensjahr 10.000 Pfund auszuzahlen. Warum das keine Utopie ist und auch in Deutschland funktionieren würde, erklärt ein Wirtschaftsexperte im Interview.

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5.4.2018

Das Grundeinkommen als Silicon Valley-Strategie

 

Es gibt einen Zwang zur Arbeit, der in der Natur des Menschen begründet ist. Wie kann dieser von der Gemeinschaft so getragen werden, dass er keinen Widerspruch zur Freiheit darstellt? Was bedeutet es, wenn der »freie Geistesarbeiter« nicht mehr nach den Bedingungen seines Einkommens fragen muss? Die beiden ersten Teile der Serie haben gezeigt, dass eine Vereinigung von Wirtschaft und Freiheit nur möglich ist, wenn die vorhandene Gesamtarbeitszeit so geteilt wird, dass jeder neben der Arbeit noch seinen geistigen Impulsen folgen kann. Teil III der Serie verdeutlicht, warum dies nicht im Interesse vieler Kapitaleigentümer liegt. Sie benötigen die Spaltung der Gesellschaft in Arbeitslose und Arbeitende für den eigenen Machterhalt – und treiben gerade deshalb die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens voran.

     
 

5.4.2018

Als die Wähler das Wahlzuckerl Grundeinkommen einforderten

 

Fünf-Sterne-Mann Di Maio versprach den Italienern aus Sicht der Ökonomen das Blaue vom Himmel. Mindestsicherung ist in weiter Ferne – aber das Vorhaben hat Scherzbolde auf den Plan gerufen. Bereits am Tag nach der Parlamentswahl war der Andrang im Büro der Steuerberatungsstelle in der süditalienischen Gemeinde Giovinazzo groß. „Die Fünf Sterne haben gewonnen, jetzt möchten wir die Formulare für das Grundeinkommen ausfüllen“, forderte eine Gruppe von 50 Personen. Ähnliches spielte sich vor Arbeitsämtern und Steuerbüros in Bari und Palermo ab. Der Andrang in Siziliens Hauptstadt war so groß, dass die Angestellten an die Tür einen Zettel mit der Information auf Italienisch und Arabisch hängten, dass es keine Formulare gebe.

     
 

4.4.2018

Von Deggendorf nach München: Protestmarsch für Grundeinkommen

 

Gabi Grundl (59) aus Tattenberg in Deggendorf will zu Fuß nach München gehen, um dort für ein bedingungsloses Grundeinkommen demonstrieren.

     
 

4.4.2018

„Grundeinkommen ermöglichen“

 

Sozialwissenschaftler Jürgen Schupp vom Berliner DIW fordert die Bundesregierung auf, neue Formen der sozialen Sicherung auszuprobieren.

     
 

3.4.2018

Umfrage: Jeder Zweite für bedingungsloses Grundeinkommen

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Etwa jeder zweite Bundesbürger ist dafür, in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. 49 Prozent sprachen sich in einer Umfrage im Rahmen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) dafür aus, ein solches Modell zu etablieren, bei dem alle Bundesbürger steuerfinanzierte staatliche Leistungen erhalten, auch wenn sie nicht arbeiten wollen. Die „taz“ berichtet in ihrer Mittwochausgabe über das bislang unveröffentlichte Ergebnis.

     
 

2.4.2018

42 von 110 Parteien sind für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

 

42 von 110 Parteien sind unabhängig vom Zeitpunkt einer Einführung grundsätzlich erst einmal für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) gemäß den 4 Kriterien (s.u.) des Netzwerk Grundeinkommen.

 

     
 

2.4.2018

Was steckt hinter dem bedingungslosen Grundeinkommen?

 

Grundeinkommen oder Grundlohn-Ideen haben richtig Konjunktur. Die am weitesten ausgreifende Idee wird von einer Gruppe um die Linken-Vorsitzende Katja Kipping vertreten.

Katja Kipping und deren Mitstreiter wollen pro Jahr 980 Milliarden Euro, also knapp eine Billion Euro, als sogenannten leistungslosen Grundlohn auszahlen lassen; und zwar an jede Bürgerin und jeden Bürger gleichgültig, ob jemand Millionär ist oder unter einer Brücke schläft, ob jemand arbeitet oder nicht. Unterschiedslos.

     
 

1.4.2018

Sicheres Grundeinkommen für alle Wunschtraum oder realistische Perspektive?

 

Eva Douma hat ein sehr informatives Buch über das Bedingungslose Grundeinkommen und Varianten davon geschrieben. Es trägt den Titel „Sicheres Grundeinkommen für alle. Wunschtraum oder realistische Perspektive?“.

     
 

1.4.2018

Damit Hartz 5 kommen kann: "Wir brauchen neue Begriffe" Aprilscherz!

 

Zunächst dachte ich: Cool, Geld ohne Arbeit! Aber dann stellte ich fest: Es war ein schreckliche Quälerei! Ohne einen Arbeitsplatz und die dazugehörige Existenzangst war ich einfach nicht mehr ich. Jeden Tag musste ich mich neu fragen, wie ich leben und arbeiten will. Es war ja plötzlich alles möglich! Meine Neugier hat mich nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Ich wurde zwar entspannter mit meinem Kind, aber das tanzt mir jetzt auf der Nase rum. Aber das schlimmste war, dass ich auf einmal die Welt verändern wollte. Dabei lernen wir ja nicht ohne Grund schon früh, dass das nicht geht. Durch das Grundeinkommen konnte ich das einfach nicht mehr klar sehen. Heute weiß ich: Die größte Qual ist die Freiheit. Und was hilft besser dagegen, als staatlich kontrollierte Unterstützung?

     
 

1.4.2018

Senat-Leaks: 900 Euro monatlich ab Oktober 2018

 

Überraschende Wende in der Diskussion um staatliche Grundsicherungssysteme und Alternativen zu Hartz IV: Wie nun aus internen Senatsdokumenten hervorgeht, ist der Bezirk Treptow-Köpenick als Pilotprojekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen ab dem 01. Oktober 2018 vorgesehen. Den Papieren zufolge (die dem Maulbeerblatt vorliegen), darunter Sitzungsprotokolle, archivierter Mail-Verkehr, diverse Gutachten und persönliche Korrespondenz, war dies bereits kurz nach der Wahl des Abgeordnetenhauses und der erstmaligen Arbeitsaufnahme am 8. Dezember 2016 Thema in der rot-rot-grünen Landesregierung.

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30.3.2018

CDU-Politiker für "aktivierendes Grundeinkommen"

 

Berlin – Die Kritik aus der SPD am Hartz-IV-Regelwerk (Grundsicherung für Arbeitsuchende) in Deutschland ist nun auch in der Union auf Unterstützung gestoßen. "Die Hartz-IV-Gesetze sind Geschichte", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Union im deutschen Bundestag, Uwe Schummer (CDU), der Berliner Tageszeitung "B.Z.". "Wir brauchen eine neue beschäftigungs- und bildungszentrierte Arbeitsmarktpolitik."

     
 

29.3.2018

Keine Reform. Eine Revolution!

 

Ein Grundeinkommen für alle wäre theoretisch finanzierbar. Doch es würde eine historisch beispiellose Umverteilung bedeuten.

     
 

29.3.2018

„Welche Arbeit bleibt denn noch?“

 

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer war ein früher Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens, vor elf Jahren votierte er dann auf der Bundesdelegiertenkonferenz dagegen. Heute sagt er: „Was sich am Horizont abzeichnet, Stichwort Digitalisierung, ist die Frage, welche Arbeiten denn für die Menschen noch bleiben. Wenn aber den Menschen die Arbeit ausgeht, wird das Grundeinkommen als menschliche Notwendigkeit diskutiert werden müssen.“

     
 

26.3.2018

Über Fairphones und Grundeinkommen

 

Zu einem Vortrag von Wolfgang Kessler, dem Chefredakteur von Publik-Forum, hatten die Katholische Erwachsenenbildung Wangen und die Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Wangen“ in die Stadtbücherei im Kornhaus eingeladen. Rund 100 Gäste wollten hören, was der Referent über „Fair wirtschaften – Fluchtursachen bekämpfen“ zu sagen hatte.

     
 

24.3.2018

Marika Kilius wird 75 und fordert bedingungsloses Grundeinkommen

 

Zusammen mit dm-Gründer Götz Werner treten Sie für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Was sind Ihre Argumente hierfür?

Für mich geht es darum, ein Zeichen zu setzen, dass alle Menschen zusammengehören. Dass man den Neid und die Missgunst gegenüber den anderen mal wegpackt und Liebe und Zusammengehörigkeitsgefühl auspackt.

     
 

22.3.2018

Martin Exners Modell zur Finanzierung eines Bedingungslosen Grundeinkommens

 

Dieses Modell erhebt den Anspruch, der Kritik des “sozialromantischen” stand zu halten und stattdessen eine solide Finanzierung zu gewährleisten. Kombiniert werden soll die Finanzierung aus einer Wertschöpfungssteuer (bisherige Umsatzsteuer) von 20%, Steuern auf Einkommen, Vermögen und Kapitalmarkterträgen. Der Buchautor Martin Exner möchte die Finanzierung weniger vom Faktor Arbeit abhängig machen, um der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung zu tragen. Gleichzeitig solle das Kapital stärker zum sozialen Ausgleich herangezogen werden.

     
 

22.3.2018

"Eine Art Bafög für alle" - Interview mit Arfst Wagner über Grundeinkommen 

 

Die Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein will ein Art Grundeinkommen testen, berichteten Medien. Im Koalitionsvertrag steht allerdings nur, dass man mit Experten über die Möglichkeiten neuer Absicherungsmodelle diskutieren wolle. Wird es nun einen Test geben?

     
 

22.3.2018

Warum das Grundeinkommen viel realistischer ist, als die meisten denken

 

Rutger Bregman gehört zu den prominentesten jungen Vordenkern in Europa – und er ist zugleich einer der radikalsten unter ihnen. In seinem Buch "Utopien für Realisten" setzt sich der Holländer unter anderem für offene Grenzen, eine 15-Stunden-Arbeitswoche und ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Klingt alles unrealistisch? "Ja", gesteht Bregman, aber man solle nicht vergessen: "Jeder Meilenstein der Zivilisation, sei es das Ende der Sklaverei, die Einführung der Demokratie oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau erschien den Leuten anfangs unrealistisch und verrückt." Fortschritt erreiche man nicht ohne diese anfangs belächelten und für verrückt befundenen Gedanken und Ziele.

     
 

21.3.2018

Warum wir von einer besseren Welt träumen könnten (und sollten)

 

Progressive Parteien formulieren keine Utopien mehr. Dabei gebe es durchaus Ideen für eine bessere Zukunft. Rutger Bregman ist ein junger, progressiver Denker. Manche sagen gar, er sei einer der spannendsten davon in Europa. Vor einigen Jahren hat der 1988 geborene, studierte Historiker eine Serie von Online-Artikeln geschrieben. Wegen des großen Erfolges wurde ein Buch daraus. Das stürmte in seiner Heimat, den Niederlanden, die Bestsellerlisten. Also wurde es übersetzt, wehte dann als medialer Wirbelwind durch Großbritannien. Mittlerweile kann man auch auf Deutsch nachlesen, warum ein politisches Sachbuch so viele Menschen interessiert: "Utopien für Realisten" erschien kürzlich im Rohwohlt-Verlag.

     
 

21.3.2018

Grundeinkommen: "Es hat jedes Mal funktioniert" 

 

Autor Rutger Bregman setzt sich im KURIER-Interview mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auseinander. Vor zehn Jahren standen wir mit der Finanzkrise am Ende des neoliberalen Kapitalismus. Aber dann hat sich nichts grundlegend geändert. Was ist da passiert?

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21.3.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen - Zukunft oder Spinnerei? 

 

Vortrag von Helmo Pape im Wissensturm Linz. Eine Veranstaltung der Friedensakademie Linz. Begrüßung und Einleitung von Paul J.Ettl

     
 

21.3.2018

Geld für alle? So könnte das bedingungslose Grundeinkommen aussehen

 

Finnland vergibt seit 2017 an 2000 Arbeitslose je 560 Euro zusätzlich zum Arbeitslosengeld und ohne Abzüge, wenn sie etwas dazuverdienen. Erste Resultate sind positiv. Doch will man solche Experimente auf eine ganze Bevölkerung ausweiten, stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Und das Wie entscheidet darüber, wer von einem Grundeinkommen wirklich profitiert. NEON erklärt drei Modelle, die diskutiert werden.

     
 

20.3.2018

"Ein Jahr ist zu kurz, um etwas zu wagen"

 

Alexander Weischedel, 33, wohnt bei Heidenheim an der Brenz und ist Maschinenführer in einer Etikettenfabrik. Seit Januar 2017 bekommt er das bedingungslose Grundeinkommen. Hier erzählt er, wie sich das anfühlt.

     
 

19.3.2018

Gigs und Grundeinkommen – ein Modell für die Zukunft?

 

Mit der Digitalisierung sind die Jobs in der Gig Economy entstanden; doch mit deren weiterem Fortschreiten verschwinden sie möglicherweise genauso schnell, wie sie gekommen sind. Was machen Uber-Fahrer im Jahr 2050? Möglicherweise verschwinden die Jobs bei solchen Fahrdiensten genauso schnell, wie sie gekommen sind. Heute schon experimentiert etwa Uber mit selbstfahrenden Roboter-Taxis und gehört zusammen mit Google und Tesla zu den Vorreitern beim autonomen Fahren, in San Francisco kann man den Service bereitsbuchen. Setzt sich diese Technologie durch, sind die „Jobs“ der weltweit etwa sieben Millionen Uber-Fahrerinnen und Fahrer gefährdet.

     
 

19.3.2018

"Das ist ein viel größeres Geschenk als ein Lottogewinn"

 

Corinna, seit Juni letzten Jahres kriegen Sie jeden Monatsanfang 1.000 Euro auf Ihr Konto, einfach so, ohne, dass Sie dafür arbeiten müssen. Wie cool ist das denn!

1.000 Euro monatlich, ohne dafür arbeiten zu müssen - klingt super. 18 Bedingungslose Grundeinkommen sind am Montagabend verlost worden. Corinna gehört zu den Gewinnern von letztem Jahr. Was sie mit dem Geld macht? Nicht gerade das, was man erwarten würde.

     
 

18.3.2018

Michael Müller: "Schluss mit Hartz IV" - Solidarisches Grundeinkommen

 

Als Bundesratspräsident sieht Michael Müller die Chance, auch bundespolitisch Akzente zu setzen. Berlins Regierender Bürgermeister und SPD-Landesvorsitzender will das Jahr an der Spitze der Länderkammer nutzen, um neue Wege in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik anzuregen.

 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller geht auf Distanz zur bisherigen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Agenda 2010.

     
 

17.3.2018

Brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen?

 

Geld für alle, ohne zu arbeiten: Für die einen ist das ein Wunschtraum, für die anderen ein Schreckgespenst. Seit Jahren wird über das bedingungslose Grundeinkommen gestritten. Ganz unterschiedliche Konzepte liegen auf dem Tisch. Kann es die Probleme der modernen Arbeitswelt lösen? Oder ist es ein Irrweg?

     
 

16.3.2018

4 Fragen 4 Antworten zur Digitalisierung und Grundeinkommen

 

Wir haben nachgefragt: Ist Grundeinkommen finanzierbar? Und welches Jobs verschwinden durch die Digitalisierung? Anke Domscheit-Berg gibt Antworten.

     
 

16.3.2018

Ein Jahr Grundeinkommen: Karlsruherin bekommt "einfach so" Geld

 

Das Grundeinkommen - ein Thema, das die Gemüter spaltet. Seit Juli 2014 gibt es die Initiative "Mein Grundeinkommen", dort werden immer dann für ein Jahr 1.000 Euro Grundeinkommen verlost, sobald genug Spenden zusammen gekommen sind. Eine der Gewinnerinnen kommt aus Karlsruhe.

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15.3.2018

Befürworter wider Willen? – Jens Spahn zum Grundeinkommen

 

In dieser Aufzeichnung einer Diskussion in Bonn über „Werte und Disruption…“ im Zusammenhang mit der Digitalisierung, die bei Phoenix ausgestrahlt wurde, geht es ab Minute 53’40 um das BGE. Zwar ist die Passage sehr kurz, der Austausch sehr gedrängt, aber es wird doch eines deutlich: dass es um grundsätzliche Fragen geht, wenn die Sprache auf das BGE kommt. Götz W. Werner hebt hervor, dass man es sich leisten können müsse, eine Arbeitsstelle anzunehmen, Einkommen sei gar keine Bezahlung, sondern eine Ermöglichung. Dieser einfache Gedanke sorgt immer wieder für Irritation, weil wir heute das Verhältnis genau umdrehen.

     
 

15.3.2018

Bedingungsloses Grundeinkommen – Ein Beispiel mit Blockchain

 

Vor kurzem bin ich auf einen Artikel zum Thema Grundeinkommen gestoßen, welcher das Grundeinkommen der Digitalisierung gegenüberstellt. Als selbstständige Unternehmerin bin ich eine Befürworterin des Grundeinkommens, den Zusammenhang zwischen Grundeinkommen und Digitalisierung habe ich jedoch bis anhin nie unter diesem Blickwinkel betrachtet. Nun jedoch möchte ich diesen Gedanken nicht nur auch hier teilen, sondern auch noch weiterführen: Unterstützung des Grundeinkommens mit Hilfe der Digitalisierung.

     
 

12.3.2018

Das Grundeinkommen kann nicht mehr ignoriert werden, sagt ein Experte des Vatikans

 

Die älteste englischsprachige katholische Wochenzeitung in Kanada „The Catholic Register“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 27. Oktober 2017 von einer Grundsatzrede eines der führenden Wirtschaftsberaters des Vatikans, Prof. Dr. Charles M. Clark, in der er sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausspricht.

     
 

9.3.2018

Ricco Meier (Vorarlberg) und Karl Dittrich (Burgenland) - Partnerschaftstreffen

 

Ricco Meier Initiator von "Unser Grundeinkommen" und Karl Dittrich Initiator von "Grundeinkommen Österreich" wollen in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten und werden sich gemeinsam bemühen, dass Thema Grundeinkommen in Österreich noch mehr zu beleben.

 

Beim Partnerschaftstreffen stand das Miteinander und Füreinander im Vordergrund. Der Kontakt war sehr freundschaftlich und motivierend.

Wir suchen Grundeinkommensaktivisten die mit uns gemeinsam Bundesweit, in einem Bundesland oder im Bezirk aktiv werden wollen. Kontaktmail

     
 

2.3.2018

Vorstellung des Buches „Zukunftsmodell Grundeinkommen?“

 

Werner Rätz und Dagmar Paternoga von der Attac-AG Genug für alle veröffentlichten beim VSA Verlag einen stark überarbeiteten Attac-Basistext zum Grundeinkommen. Sein Titel lautet: „Zukunftsmodell Grundeinkommen? Recht auf Teilhabe, soziale Sicherung und ein wenig Utopie“.

 

Die knapp 100 Seiten des Taschenbuchs sind in sechs Abschnitte gegliedert. Vor dem ersten Abschnitt wird eine kurze, grundsätzliche Einordnung der Grundeinkommensdebatte in die gesellschaftliche Debatte vorgenommen. Programmatisch für die Sichtweise beider AutorInnen auf das Thema Grundeinkommen sind deren zwei Thesen (vgl. S. 9):

     
 

2.3.2018

Warum Milliardäre für ein Grundeinkommen sind

 

Ist es höchste Zeit für das bedingungslose Grundeinkommen? In Anbetracht von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz fordern einige prominente Entscheider aus der IT-Branche, bestehende Entlohnungsmodelle für Menschen gehörig umzukrempeln. Eine Zusammenfassung.

     
 

2.3.2018

"Das Grundeinkommen kann eine Antwort sein" – Interview mit Georg Schürmann

 

Die Triodos Bank steht für nachhaltiges Banking. Damit gehen nicht nur soziales Engagement und grüne Investments einher, sondern auch die Auseinandersetzung mit den wichtigen Gesellschaftsthemen unserer Zeit.

 Georg Schürmann, Geschäftsleiter der Triodos Bank N.V. Deutschland, erläutert, warum seine Bank das Filmprojekt „Free Lunch Society“ und damit die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen unterstützt hat. Bei diesem Thema kommt die Sprache regelmäßig auch auf zukunftsfähige Arbeitszeitmodelle. Teilzeit und Homeoffice seien nicht nur geduldet, sondern werden den Mitarbeitern aktiv angeboten, betont Schürmann.

     
   

1.3.2018

Neues You Tube Video für das Grundeinkommen 3:43

 

     
 

28.2.2018

BGE - Lieber für etwas sein statt nur gegen alles

 

54 Prozent aller europäischen Arbeitsplätze könnten nach Prognosen der Oxford University bis 2040 von Maschinen und Robotern übernommen werden. Für Rutger Bregman ist dies einer der Gründe, für eine Umverteilung der Einkommen (bedingungsloses Grundeinkommen), der Zeit (Arbeitszeitverkürzung) und der Steuern (Besteuerung des Kapitals statt der Arbeit) zu plädieren. Unser Foto zeigt einen Roboter im Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

     
 

27.2.2018

Digitalisierung 4.0 und warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen benötigen!

 

Die Digitalisierung schreitet immer voran, ungefähr so wie eine Tsunami Welle und sie wird immer weiter kommen und vieles auch zerstören aber auch aufbauen. Wie ist das gemeint? Durch die Digitalisierung fallen viele Jobs weg u.a. in der Dienstleistungsbranche, öffentlicher Nahverkehr wird durch autonomes Fahren ersetzt z.B. durch eine App in dem man sagt, wann ich ein Auto benötige und das vor deinem Haus fährt und dich zur Arbeit bringt oder Einkaufen usw.

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15.1.2018

SPD-Funktionäre fordern 1000 Euro fürs Nichtstun

 

Spandaus Bürgermeister will das bedingungslose Grundeinkommen im Parteiprogramm. Mit einer neuen Leit-Idee wollen zwei Berliner SPD-Politiker ihrer 20-Prozent-Partei bundesweit wieder neuen Schwung geben: „Wir fordern die Aufnahme des bedingungslosen Grundeinkommens in das Grundsatzprogramm der SPD“, sagen Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank (53) und Stefan Komoß (53), Ex-Rathauschef von Marzahn-Hellersdorf.

     
 

14.1.2018

Haselsteiner: "Die Verarmung des Mittelstandes ist die größte Gefahr"

 

"Die wachsende soziale Kluft in der Gesellschaft bedroht die Demokratie, sagt der Baulöwe Hans Peter Haselsteiner.

     
 

14.1.2018

Michael Bohmeyer - Macht Geld faul? - Video

 

"Grundeinkommen ändert etwas an der Psyche der Menschen", sagt Michael Bohmeyer. Seit drei Jahren verlost ein von ihm gegründetes Crowdfunding-Portal regelmäßig ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wie es funktioniert, erklärt er im DW Interview.

     
 

13.1.2018

Der Nutzen des Grundeinkommens für Digitalisierung und Arbeit 4.0 - Audio Vortrad

 

Vortrag von Prof. Dr. Michael Opielka auf der Tagung „Herausforderungen der Digitalisierung“, Kocheler Kreis für Wirtschaftspolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung am 13. Januar 2018 in der Georg-Vollmar-Akademie (Kochel am See). Der Vortrag leitete ein Streitgespräch mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Universität zu Köln) zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen – eine richtige Antwort auf die Herausforderungen der Digitalisierung?“ ein.

     
 

10.1.2018

Schweizer Dorf soll Grundeinkommen testen

 

In einem Schweizer Dorf soll getestet werden, wie sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf zwischenmenschliches Verhalten und lokalen Wirtschaftskreislauf auswirkt. Eine Filmemacherin will so "die Blockade in den Köpfen" lösen. Etliche Gemeinden sind interessiert.

     
 

9.1.2018

Frankreich testet das bedingungslose Grundeinkommen

 

Acht französische Départements wollen das Grundeinkommen testen Mindestens 750 Euro sollen den Beziehern zur Verfügung stehen

     
 

9.1.2018

Nürnbergerin lebt vom bedingungslosen Grundeinkommen

 

Wenn die Waschmaschine kaputt ging, wurde es eng für Daniela Thieme: Die alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern lebte finanziell immer am Limit. Doch seit Mai 2017 bezieht die Nürnberger Köchin ein bedingungsloses Grundeinkommen - und das hat ihr Leben in mehr als einer Hinsicht verändert.

     
 

7.1.2018

dm-Gründer fordert 1.000 Euro monatlich für jeden   

 

Als erstes Volk haben die Schweizer über ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle abgestimmt — und dem umstrittenen Konzept eine Absage erteilt. „Vorerst“, glaubt Götz Werner. Der Gründer von Deutschlands beliebtester Drogeriemarktkette dm, war einer der ersten, der sich für das Konzept eingesetzt hat. 

     
 

2.1.2018

Unter den Brücken von Stockton

 

Die Bay Area boomt, aber in San Franciscos Hinterland breitet sich Elend aus. Ein junger Bürgermeister experimentiert nun mit einer radikalen Idee: dem Grundeinkommen. 

     
 

1.1.2018

Mit 1.000 Euro kann man zu allem Nein sagen

 

Bisher haben 124 Menschen durch unseren Verein ein jährliches Grundeinkommen erhalten. Was lernen wir aus ihren Erfahrungen?